Bei Nata war es unlängst ein Sonntagsessen, bei Heike das beste Schnitzel der Welt und bei uns «wie bei Oma», befand das Küken heute Mittag. Bei Nata war es ein Wiener Schnitzel, also Kalb, bei Heike aus der Oberschale des Schweins (für die Schweizer LeserInnen: ein Teil des Hinterschinkens) und bei mir ebenfalls Schwein, aber vom Hals (ich mag es gerne ein bisschen durchzogen).
für 3 Personen
3 Schnitzel vom Schwein
Salz
Mehl
1 Ei
Semmelbrösel (bei mir selbstgeschredderte)
Bratbutter
Das Schnitzel mit der Bratpfanne flach prügeln, salzen, mehlen, durchs zerdepperte Ei ziehen und in die Semmelbrösel werfen, rundum panieren, aber die Brösel nicht andrücken – habe ich bei Heike gelernt.
Bratpfannenboden putzen, naja, mit der Sauerei von vorhin kann man die ja nicht aufn Herd stellen, grosses Stück Bratbutter rein, Schnitzel rein. Schnitzel beidseitig goldbraun braten.
Dazu gab es wie bei Oma im Frankenland Kartoffelsalat, den obligatorischen Tomatenschnitz und das Petersiliensträusschen aufm Teller. Das Küken war hell begeistert: «Das ist ja wie bei Oma in den Ferien!»
zorra
20. Juni 2012 at 12:19Ohja, da hätte ich gerne mitgegessen. Ich mag es auch lieber etwas durchzogen.
Heike
20. Juni 2012 at 12:30Ich könnt ja auch schon wieder…
Petra aka Cascabel
20. Juni 2012 at 12:54Paniertes Schnitzel ist einfach etwas Wunderbares. Wir hatten letzte Woche Nackensteaks (ja!), die ich erst in geriebenem Käse, dann in Mehl und dann in Panko gewälzt hatte. Dazu einen schönen gemischten Salat – war auch fein.
Petra aka Cascabel
20. Juni 2012 at 12:55Quatsch – ersetze Mehl natürlich durch Ei! Mehl kommt da nicht vor.
grain de sel
20. Juni 2012 at 13:05Identisch auf meiner Liste – also in etwa. Das hat man vom Blogglesen ;0)
lamiacucina
20. Juni 2012 at 13:53Kein Schnitzel im Haus. Seufz.
Anonym
20. Juni 2012 at 15:25Paniertes Schnitzel – schwelg!
Mir ist's immer um die Sauerei zweggs einer Portion. Aber der fränggische Kartofelsalat passt gut dazu, da mit Vinaigrette angemacht. (noch besser wäre natürlich schwäbischer… 😉
Wo verläuft eigentlich die Kartoffelsalat-Demarkationslinie (mit oder ohne Mayo)?
twocents
Verboten gut !
20. Juni 2012 at 16:19Sabber …
das essen wir auch sehr gerne … jetzt machst du mir aber ganz schön die Nase lang ;o)
Der Salat sieht sooo frisch aus, Ich mags mit vielen Kräutern .
Ach, jetzt geh Ich mein Magen grummelt *-*
Wilde Henne
20. Juni 2012 at 17:06@Zorra
So ganz fettfreie Schnitzel mag ich eben auch nicht.
@Heike
Ich auch schon wieder 😉
@Petra
Ich wollte ja erst auch einen gemischten Salat dazu machen – aber irgendwie war ich dann doch von Natas Kartoffelsalat angefixt.
@Salzkorn
Unbedingt nachmachen.
@Lamiacucina
Ach Robert… *mitseufz*
@Twocents
Wo die Linie genau verläuft, weiss ich auch nicht. Ich mach Kartoffelsalat jedoch nie mit Mayonnaise. Entweder so wie die Oma (also so wie aufm Bild) oder dann mit Crème fraîche wie hier: wildespoulet.blogspot.ch/2012/02/kartoffelsalat-mit-nurnberger.html
In der Schweiz jedoch wird Kartoffelsalat meist mit Mayo gemacht – in den Restaurants zumindest.
@Kerstin
Ich mach da immer noch eine Handvoll gehackte Petersilie oder Schnittlauch rein – je nach dem. Und ganz sicher zwei Frühlingszwiebeln.
Bisschen Grün muss doch sein – so einen Bleichmaus-Kartoffelsalat mag ich nicht.
nata
20. Juni 2012 at 17:14Schnitzelfotos sind ansteckend. Ich kann da echt nix für! Jetzt, da ich es sehe, spüre ich, wie es mich schon wieder befällt…
Malte
20. Juni 2012 at 18:46Wenn es etwas gibt das ich zu jeder Tages- und Nachtzeit essen kann, dann ist das ein leckeres Schnitzel. Ich liebe dieses Essgefühl, wenn man in die knusprige, würzige Panade beisst und es leicht knackt und knuspert. Dazu der leckere Kartoffelsalat (ich bevorzuge ihn auch ohne Majo) und man hat ein richtig tolles Essen.
Sybille
20. Juni 2012 at 19:52Wenns Schnitzel gibt meckert hier immer niemand. Kartoffelsalat, so wie deiner dazu und alle sind glücklich. LG
Wilde Henne
20. Juni 2012 at 20:35@Nata
Ich helfe fast wetten, dass uns die nächsten Tage noch ein paar Schnitzel begegnen werden. Schnitzel sind quasi ein Selbstgänger 😉
@Malte
Ich bin ja nicht so mit dieser Schnitzelkultur gross geworden – das gab's bei uns nur alle hundert Jahre einmal. Und weil mir dieses Schnitzelgen fehlt, mache ich selber auch nur alle hundert Jahre mal Schnitzel. Aber wenn – dann denke ich auch: Menno, das sollte man öfters machen!
@Sybille
Hier waren heute auch alle glücklich! Die Schnitzel waren aber auch wirklich äusserst lecker.
kegala
21. Juni 2012 at 06:46Der Klassiker bei uns, ein Festessen für die Männer 🙂
liebe Grüße
Gaby
Anonym
22. Juni 2012 at 14:51Ich schliesse mich des Küken's Meinung an – lecker! 🙂
Liebe Grüse aus Zürich,
Andy
Wilde Henne
22. Juni 2012 at 15:48@Kegala
Bei uns auch für Frauen ein Festessen 😉
@Andy
Das Küken hätte am liebsten heute wieder Schnitzel gehabt.